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Begleitete Elternschaft

Lernen Hilfe anzunehmen -
Schritt für Schritt

Durch den Aufbau von Vertrauen, durch positive Erlebnisse und durch wiederholtes Üben in sicheren Situationen lernen Menschen mit geistiger Behinderung, Hilfe als selbstverständlichen und selbst gewählten Teil ihres Alltags zu akzeptieren. Positive Erfahrungen in der eigenen Lebenswelt und eine konsequente Bestärkung machen diesen Prozess nachhaltig.

Kurzvorstellung

Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernbehinderung haben das Recht auf Familie und Elternschaft (UN-Behindertenrechtskonvention, Art. 23). Der Schlüssel ist nicht, alles alleine zu können, sondern mit der richtigen Unterstützung gut genug für das Kind zu sorgen.

Wie trainiert man Hilfe auch anzunehmen? Das ist oft die größte Hürde. Stolz, Scham oder schlechten Erfahrungen bilden da große Hürden. 
Stolz, Scham oder schlechten Erfahrungen bilden da oft ein scheinbar unüberwindliches Hindernis.

Hier gilt es:

  • Vertrauen aufbauen – Beziehung vor Inhalt. Erst wenn Vertrauen da ist, wird Hilfe angenommen.
  • Hilfe positiv besetzen – „Alle Menschen brauchen manchmal Hilfe" als Botschaft vermitteln
  • Kleine Schritte – Erst in unkritischen Situationen üben, Hilfe zu bitten
  • Rollenspiele & Wiederholung – konkrete Situationen immer wieder durchspielen
  • Eigene Entscheidungen stärken – Hilfe annehmen als eigene Wahl erleben lassen, nicht als Zwang
  • Positive Verstärkung – Loben, wenn Hilfe erfolgreich angenommen wurde
  • Peer-Unterstützung – Vorbilder aus der gleichen Zielgruppe einbeziehen

Unser fachlicher Rahmen

Bei allem steht immer das Kindeswohl im Mittelpunkt – unsere Unterstützung muss so gestaltet sein, dass das Kind stets sicher und gut versorgt ist.

  • Unser multiprofessionelles Team arbeitet mit den Eltern, nicht über sie hinweg.
  • Empowerment (Befähigung) statt Bevormundung – gilt bei uns immer.
  • Können Eltern bei ausgewählte Kompetenzen im Familienalltag nicht ausreichend befähigt werden, unterstützen wir die Implementierung von dauerhaften Assistenzleistungen dafür.

Der örtliche Rahmen

Dieses Leistungsangebot findet ihr im Eltern-Kind-Haus 2. Bitte wendet euch an die entsprechenden Kontakte.

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Räumlichkeiten
der begleiteten Elternschaft

Die Räumlichkeiten der Einrichtung bestehen aus zwei 3er WGs und vier eigenen Wohnungen. Jedem Bewohner der WG stehen ein großer Schlaf- und Wohnraum zur Verfügung, die teilweise mit Balkonen ausgestattet sind. In den Wohngemeinschaften gibt es zudem viele Gemeinschaftsräume (mehrere Bäder, eine Küche und ein Esszimmer). Alle Wohnräume sind voll möbliert und die Küchen komplett ausgestattet.

Antje-Brit Weber

Antje-Brit Weber

Fachbereich Familienförderung und Integration

Karl-Marx-Straße 14, 03044 Cottbus

Freie Kapazitäten unserer Einrichtungen:

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